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Herzlich willkommen beim Obst- und Gartenbauverein Gernlinden

Wer einen Garten bepflanzt hat, spürt, dass er der Welt Gutes getan hat.
(Charles Dudley Warner/ Schriftsteller)

Unser nächster Gartenstammtisch findet am Mittwoch, den 14. Juli 2022,  in der Sportgaststätte Gernlinden, um 19:30 Uhr statt.
Am Samstag, 16.Juli 2022 ab 16:00 Uhr findet das OGV – Sommerfest am Waldsee statt !
Bitte weitersagen !!

lesen——> pdf:   2022_EINLADUNG zum Sommerfest am Waldsee


Bericht der Busreise zur Landesgartenschau ins Breisgau nach Neuenburg am Rhein, vom 30.5. bis 2.6.2022

lesen——> pdf:     Reisebericht zur Fahrt des OGV ins Breisgau und das schöne Elsaß


Die Streuobstwiese

Die Streuobstwiese und ihre Bedeutung.  —> weiter lesen pdf: _Streuobstwiese


Kleines Informationsblatt Wildbienen und Honigbiene:
Der bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege hat ein Informationsblatt über Wild- und Honigbiene in seinen Garten-Info-Blättern abgelegt.  
Honigbienen, Wildbienen, Hummeln :  lesen —> pdf:_Garten-Info Bienen Wildbienen
Allgemeines Info-Blatt über Bienenweiden:  lesen —-> pdf: _Garten-Info Bienenweiden

Gartenarbeiten im Juni :

Der Phänologische Kalender —>  weiterlesen__pdf  __Der Phänologische Kalender

Juni: Übergangszeit von Frühjahr zu Sommer. Erster und meist üppiger Rosenflor.
Ziergarten:  Abgeblühte Ziergehölze gleich nach der Blüte auslichten. Einjährige Sommerblumen können noch gesät und gepflanzt werden. Bei Rhododendron nach der Blüte Samenansätze ausbrechen.
Nutzgarten: Beerenernte beginnt. Vereinzeln, mulchen.


Blume – Baum – Vogel des Jahres 2022:  Blume: Die Einbeere
                                                                                          Baum: Die Rotbuche
                                                                                          Vogel: Der Wiedehopf
—-> hier können Sie nachlesen  pdf__2022_Blume-Baum-Vogel des Jahres 


Buchtipp:
Naturgarten ganz einfach

Öffnen Sie der Natur doch einfach das Gartentor! Mit den 35 Bausteinen in diesem Buch können Sie sich Ihren Naturgarten einfach selbst zusammenbauen: Ob ein Stückchen Wiese statt Rasen, regionale Materialien für die Trockenmauer, leckere Ernte aus Hochbeet und Mischkultur oder Bienen-Tankstelle und Fledermaus-Villa – hier erfahren Sie, wie Sie sich mehr Natur in den Garten holen können. Als Belohnung gibt es Erholung, Lebensraum und Erlebnisort für Mensch und Natur!

Heike Boomgaarden, Bärbel Oftring, Werner Ollig. 3., aktualisierte Auflage 2022. 144 S., 142 Farbfotos, 8 farbige Zeichnungen, 18 Tabellen, geb. ISBN 978-3-8186-1502-4. € 19,95. ET-Ist: 13.01.2022


Die folgenden Texte In Anlehnung an: LOGL-Gartenkalender & naturimgarten.at :
GARTENKALENDER

Frühjahrsschnitt an Kübelpflanzen
Die Kübelpflanzen sollten spätestens jetzt einen Frühjahrsschnitt erhalten, soweit sie nicht schon im Herbst zurückgeschnitten worden sind. Trockene oder von Pilzen befallene Triebe werden herausgeschnitten. Aber Achtung schneidet man Oleander jetzt zurück entfernt man die ganze Blütenpracht für dieses Jahr!

Triebwachstum bei Obstbäumen einschränken
Das Triebwachstum Ihrer Obstbäume lässt sich durch Herausreissen von Konkurrenztrieben und Wasserschossen beruhigen (Juniriss). Solche Risswunden heilen besser als Schnittwunden.

Weinreben schneiden
Bereits jetzt kann man bei Weinreben am Haus erste Sommerschnittmaßnahmen durchführen. Belassen Sie dem Fruchtansatz noch ca. drei bis 5 Blätter zur Entwicklung. Der Trieb wird also auf 3 bis 5 Blätter vor dem Fruchtansatz eingekürzt.

Stangenbohnen aufleiten
Prüfen Sie von Zeit zu Zeit nach, ob bei den Stangenbohnen einige Ranken aufgeleitet und mit Bast befestigt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass Bohnen entgegen dem Uhrzeigersinn hochranken.

Gemüse vereinzeln
Damit Möhren, Schwarzwurzeln und Rote Bete kräftig werden können, sollten Sie die Reihen immer im Auge behalten. Wenn zu dicht gesät wurde, muss der Abstand durch das Herausziehen einzelner Pflanzen wieder vergrößert werden. Ausgezogene Rote Bete kann übrigens aus unserer Erfahrung wieder neu aufgepflanzt werden.

Eingerollte Blättern Tomaten
Wenn sich bei den Tomatenpflanzen die untersten Blätter rollen, kann dies auf ein hohes Nährstoffangebot oder auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die sich jedoch meist nicht auf den Ertrag auswirken. Achten Sie weiterhin auf eine gleichmäßige Wasserversorgung und vermeiden Sie eine Überdüngung. Tomaten, die überdacht in einem Gewächshaus oder anderweitig gut geschützt gegen Blattnässe kultiviert werden, sind weniger anfällig gegen die Braunfäule und andere typische Erkrankungen der Tomate.

Freilandgurken
Ist es jetzt über längere Zeit trocken und warm, werden Freilandgurken leicht vom Echten Mehltau befallen. Sie erkennen den Schadpilz an kleinen runden, weißen Flecken auf den Blättern, die sich rasch vergrößern und zusammenfließen. Sind Ihre Gurken von diesem Pilz befallen, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, die ersten Infektionsstellen zu entfernen. Im nächsten Jahr sollten Sie auf eine resistente Gurkensorte zurückgreifen.

Regentonnen aufstellen
Jetzt sollten Sie die Regentonne wieder aufstellen. Regenwasser ist kostbares Nass zum Nulltarif und eignet sich zur Gartenbewässerung besonders gut.

Lupinen aussäen
Damit im kommenden Frühjahr an Ihrem Gartenzaun oder vor der Garagenwand Lupinen blühen, sollten Sie jetzt mit der Aussaat im Frühbeet oder in einer Schale beginnen. Mehrstündiges Einweichen in Wasser oder die Bearbeitung mit Schmirgelpapier verkürzt die Keimzeit der hartschaligen Samen. Die pikierten Jungpflanzen können im Spätsommer ausgepflanzt oder geschützt überwintert werden.

Pflanzzeit für Wasserpflanzen 
Wasserpflanzen werden nur zwischen Ende April und Oktober gehandelt. Jetzt ab Mai ist die richtige Pflanzzeit. Nun lässt sich auch feststellen, welche Pflanzen den Winter in der Gärtnerei lebend überstanden haben und welche nicht. Verwenden Sie zum Pflanzen nur nährstoffarme Substrate wie Kies oder Sand, denn ein Gartenteich wird durch Mutterboden und Humus schnell überdüngt.

Seerosen pflanzen 
Seerosenpflanzen, deren Blätter bereits sichtbar sind, dürfen beim Pflanzen anfangs nicht tiefer als 80 cm gesetzt werden, sonst können sie absterben. Besser ist es, die Pflanzen allmählich an größere Wassertiefen zu gewöhnen.

Hügelbeete / Hochbeete bauen,                   
Es ist immer eine gute Gelegenheit, um ein Hochbeet zu bauen, gerade jetzt noch in den Wintermonaten.
Der Februar ist noch ideal zur Anlage eines Hügelbeetes im Gemüsegarten. Es bietet viel Raum, um groben Astschnitt unterzubringen. Die Mauern des Hochbeetes können aus Trockenmauersteinen, alten Klinkern, Rundhölzern oder Balken bestehen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
weiterlesen —> pdf. __Hochbeet selbst gebaut

Bepflanzungen für Nützlinge (siehe auch oben „Info-Blatt Wild- und Honigbiene“)
Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und Schwebfliegen sind bei der Kontrolle von Schädlingen im Garten bedeutsam. Um die Nützlinge zu fördern, können Sie einen Blütenstreifen mit speziellen Nahrungspflanzen anlegen. Beliebte einjährige Blütenpflanzen sind Lein, Borretsch, Ringelblume, Sonnenblume, Lupine, Buchweizen, Phazelie, Mohn und Kornblume. Geeignete mehrjährige Arten sind Gelb- und Weißklee, Schafgarbe, Wegwarte, Wilde Möhre, Wiesenflockenblume und Johanniskraut.

Kaffeesatz gehört immer auf den Kompost
Kaffeesatz gehört nicht in den Mülleimer, sondern immer auf den Kompost. Er lockt Regenwürmer an, die den organischen Abfall in wertvollen Humus verwandeln. Tipp: Blumenerde wird lockerer, wenn man sie mit etwas Kaffeesatz vermischt.

Kompost verteilen
Wenn nicht schon im April und Mai geschehen, ist jetzt noch Zeit, um den alten Kompost zu öffnen und die schwarze Humuserde auf Gemüse- und Staudenbeeten zu verteilen. Verwenden Sie keinen Kompost auf Flächen mit Stauden, die magere Böden bevorzugen. Derweilen kann der neue Kompost abgedeckt werden und ein Jahr in Ruhe gehen. Danach kann er mit einer Kürbisjungpflanze gekrönt werden. Ein Standort im Randbereich des Komposts wäre ideal.

Weitere nützliche Informationen finden Sie auf der Seite „OGV-Gartentipps“.
Schauen Sie rein und empfehlen Sie uns weiter!

 Vorschau auf interessante Ausstellungen und Führungen:
Botanischer Garten München – Nymphenburg:
Programm der jeweiligen Führungen und Ausstellungs-Highlights siehe auch unter „Links“ Botanischer Garten München
Sonntag  26. Juni:                   Vorfahren unserer Kulturpflanzen
                                                            Führung mit Frau Dr. Kathrin Kurbasik
                                                               Treffpunkt: 10:00 Uhr vor dem Gewächshauseingang
                                                               Teilnahmeentgelt: € 3,00 pro Person, bei Frau Beck zu entrichten.     
                                                               Die Führung findet nur statt, wenn es die aktuellen Corona-Regeln zulassen.
                                                               
Entsprechende Anmeldeinformationen werden kurzfristig bekannt gegeben
 

Sonnenaufgang –  Sonnenuntergang   Maisach —->   Mai 2022  und  Juni 2022
Quelle:  sunrise-and-sunset
                                              
                                                       1. Mai                      31. Mai                         1. Juni                       30. Juni
Sonnenaufgang                                                                     5:57Uhr                5:20 Uhr                       5:20 Uhr                  5:19 Uhr
Sonnenuntergang                                                             20:27 Uhr            21:04 Uhr                    21:05 Uhr               21:17 Uhr
Tageslänge                                                                             14
:29 Std.             15:44 Std.                       15:45 Std.            15:58 Std.
Tageslänge gegenüber  31.  Mai 2022                                                                                           + 1 Minuten             + 14Minuten      

 


Die für Gernlinden-Nord gemessene Niederschlagsmenge je Monat, in Liter pro Quadratmeter :
(Private Eigenmessungen)
1 mm Niederschlag entspricht 1 l Wasser pro m². Dieses dringt – je nach Bodenart – etwa 1 cm weit ein. Wer die Wurzeln in 15 cm Tiefe versorgen will, muss also 15 l ausbringen, das sind 1,5 Gießkannen je m².