Startseite

Herzlich willkommen beim Obst- und Gartenbauverein Gernlinden

Wer einen Garten bepflanzt hat, spürt, dass er der Welt Gutes getan hat.
(Charles Dudley Warner/ Schriftsteller)

 


Aufgrund der aktuellen Inzidenzzahl findet ab sofort unser OGV-Stammtisch wieder statt !!
Daher sehen wir uns wieder am Mittwoch, den 14. Juli um 19:30 Uhr, wie gewohnt in der Sportgaststätte Gernlinden.
Wir freuen uns Euch wieder persönlich begrüßen zu dürfen !


Die Streuobstwiese

Die Streuobstwiesen und ihre Bedeutung.  —> weiter lesen pdf: _Streuobstwiese


Kleines Informationsblatt Wildbienen und Honigbiene:
Der bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege hat ein Informationsblatt über Wild- und Honigbiene in seinen Garten-Info-Blättern abgelegt.  
Honigbienen, Wildbienen, Hummeln :  lesen —> pdf:_Garten-Info Bienen Wildbienen
Allgemeines Info-Blatt über Bienenweiden:  lesen —-> pdf: _Garten-Info Bienenweiden

Gartenarbeiten im Juni:

Der Phänologische Kalender —>  weiterlesen__pdf  __Der Phänologische Kalender
Aufbruch ins neue Gartenjahr —> weiterlesen__pdf   _Aufbruch ins neue Gartenjahr

Juni: Übergangszeit von Frühjahr in den Sommer. Viele Ziergehölze und Sommerstauden blühen. Erster und üppiger Rosenflor.
Ziergarten: Abgeblühte Ziergehölze gleich nach der Blüte auslichten. Einjährige Sommerblumen können noch ausgesät und gepflanzt werden. Zweijährige jetzt aussäen. Bei Rhododendron nach der Blüte diese ausbrechen. Bei Trockenheit immer wässern.
Auch wenn es Ihren Ordnungssinn stört – die Stängel und Blätter von Tulpen und Narzissen müssen nach der Blüte so lange stehen bleiben, bis sie eingezogen haben, das heißt vergilbt sind.
Nutzgarten: Beerenernte beginnt ! Pflegearbeiten wie Boden lockern, vereinzeln, mulchen.

Blume – Baum – Vogel des Jahres 2021: da erstmalig der Vogel des Jahres öffentlich gewählt werden konnte, wurde die Wahlmöglichkeit bis Mitte März 2021 ausgedehnt. Nun steht es aber fest für was sich die Bevölkerung in Bezug auf den Vogel entschieden hat. —-> hier können Sie nachsehen  pdf__2021_Blume-Baum-Vogel_des Jahres

Die folgenden Texte In Anlehnung an: LOGL-Gartenkalender & naturimgarten.at :

Gartenstauden verjüngen
Nutzen Sie einen warmen Frühlingstag, um einige Gartenstauden zu verjüngen. Astern, Chrysanthemen, Katzenminze, Nachtkerze, Roter Sonnenhut und Trollblume sind Arten, die nach fünf bis sechs Jahren umgepflanzt werden sollten, damit sie weiterhin reichlich blühen. Graben Sie die Pflanzen vorsichtig aus, um sie zu teilen und am neuen Standort einzupflanzen

Rasenflächen in Gemüsegarten umwandeln
Wer eine Rasenfläche in einen Gemüsegarten verwandeln will, sollte die Rasensoden abstechen, sonst fressen Drahtwürmer an folgenden den Gemüsepflanzen. Tipp: Kompostieren Sie die Grassoden auf einem eigenen Haufen und streuen Sie Gesteinsmehl zwischen die einzelnen Schichten.

Weinreben schneiden
Bereits jetzt kann man bei Weinreben am Haus erste Sommerschnittmaßnahmen durchführen. Belassen Sie dem Fruchtansatz noch ca. 3 bis 5 Blätter zur Entwicklung. Der Trieb wird also auf 3 bis 5 Blätter nach dem Fruchtansatz eingekürzt.

Triebwachstum bei Obstbäumen einschränken
Das Triebwachstum Ihrer Obstbäume lässt sich durch Herausreissen von Konkurrenztrieben und Wasserschossen beruhigen (Juniriss). Solche Risswunden heilen besser als Schnittwunden.

Fruchtfall an Obstbäumen
Beim Junifall stoßen die Obstbäume in der Regel einen Teil der angesetzten Früchte ab. Besonders bei Apfelbäumen mit gutem Behang empfiehlt sich anschließend eine Handausdünnung, bei der man pro Fruchtstand nur 1 bis 2 Früchte belässt. Im Idealfall hängen die Früchte 15 bis 20 cm auseinander. Nutzen Sie diese Ausdünnungsmaßnahme auch als eine erste Vorsortierung am Baum, um beschädigte Früchte (zum Beispiel durch Schorf, Apfelwickler, Fraßschäden), die den Baum ohnehin nur belasten würden, zu entfernen.

Baumscheiben freihalten
Halten Sie Baumscheiben durch Hacken (nicht zu tief, um keine Wurzeln zu verletzen) und ggf. auch durch Abdeckung mit organischen Materialien (z.B. Grasschnitt, Kompost) unkrautfrei. Dadurch haben Sie gleichzeitig eine langsam fließende Nährstoffquelle ausgebracht.

Zuckerhut aussäen
Ab Mitte Juni kann Zuckerhut ausgesät werden, dann ist die Gefahr des „Schossens“ vorüber.  Gesät wird direkt ins Freiland im Abstand von 30 bis 40 cm und pro Saatstelle etwa drei bis vier Samen einsetzen. Nach dem Aufgang ist rechtzeitig zu vereinzeln.

Kräutersaaten
Noch ist die Aussaat von Kräutern möglich. Dill, Kresse, Kerbel und Bohnenkraut sollten in keiner guten Küche fehlen!
Achtung: Kresse ist ein Lichtkeimer. Daher dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht angedrückt werden!

Stangenbohnen aufleiten
Von Zeit zu Zeit sollte geprüft werden, ob bei den Stangenbohnen einige Ranken aufgeleitet und mit Bast befestigt werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass Bohnen entgegen dem Uhrzeigersinn hochranken.

Tomaten richtig kultivieren
Damit sich Ihre Tomatenpflanzen von Anfang an gut entwickeln, sollten Sie sie gleichmäßig wässern und rechtzeitig anbinden. Die in den Blattachseln entstehenden Seitentriebe müssen regelmäßig ausgebrochen werden. Eine Überdachung aus UV-stabilisierter Folie ist der beste Schutz vor einem Befall mit Kraut- und Braunfäule, da die Pilzkrankheit sich nur auf feuchten Pflanzen ausbreiten kann.

Gemüse vereinzeln
Damit Möhren, Schwarzwurzeln und Rote Bete kräftig werden können, sollten Sie die Reihen immer im Auge behalten. Wenn zu dicht gesät wurde, muss der Abstand durch das Herausziehen einzelner Pflanzen wieder vergrößert werden. Ausgezogene Rote Bete können übrigens wieder neu aufgepflanzt werden.

Sommerblumen im Staudenbeet
Lücken im Staudenbeet können jederzeit durch die Aussaat von Sommerblumen gefüllt werden. Dazu eignen sich zum Beispiel Ringelblume (Calendula), Schmuckkörbchen (Cosmos), Bechermalve (Lavatera), Schleierkraut (Gypsophila), Schleifenblume (Iberis), Hainblume (Nemophila), Kornblume (Centaurea), Wucherblume (Glebionis) oder eine Feldblumenmischung.

Teich – Wasserpflanzen
Wasserpflanzen werden zwischen Ende April und Oktober angeboten. Deshalb sollte man mit der Anschaffung neuer Pflanzen noch bis Ende des Monats oder bis Anfang Mai warten.  Es lässt sich dann auch besser feststellen, welche Pflanzen den Winter im Teich heil überstanden haben und welche nicht. 
In Gefäßen überwinterte Wasserpflanzen jetzt aus dem Winterquartier holen, um sie in den Gartenteich zu setzen. Voraussetzung ist, dass sich das Wasser schon gut erwärmt hat.

Fische für den Gartenteich
Fische für den Teich kauft man am besten im Juni, denn dann sind die Temperaturen ausreichend hoch und die Tiere gewöhnen sich rasch an die neue Umgebung. Wichtig: Den Transportbeutel auf das Teichwasser legen und mindestens eine Stunde dort lassen, bevor man ihn vorsichtig öffnet. Auf diese Weise gleicht sich die Wassertemperatur im Beutel an diejenige im Teich an. Wichtig ist auch, das Ganze bei nicht zu warmem Wetter zu machen und den Beutel nicht der vollen Sonne auszusetzen, ansonsten wird die Temperatur im Beutel für die Fische rasch zu hoch und sie gehen ein.

Schneckenverstecke aufstöbern
Unter den Polstern von Steingartenpflanzen und zwischen Stauden verkriechen sich gerne Schnecken. Daher sollten Sie ab und zu auch dort kontrollieren und sie dort absammeln.

Regenwasser auffangen
Auch Wassertonnen sollten schon in Betrieb genommen werden, damit im Laufe des Jahres frisches Regenwasser zur Verfügung steht. Gerade viele Zimmerpflanzen vertragen das weiche Wasser aus den Niederschlägen auch besonders gut.

Hochbeet bauen,                   
Jetzt ist immer noch eine gute Gelegenheit, um ein Hochbeet zu bauen und anzulegen.
weiterlesen —> pdf. __Hochbeet selbst gebaut

Nützlinge fördern
Ohrwürmer sind Nützlinge, die Blattläuse auf Obstbäumen verzehren. Um den nachtaktiven Blattlausfressern Unterschlupf zu bieten, hängen Sie mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe umgekehrt in die Bäume. Doch Achtung: Die Töpfe müssen direkten Stammkontakt haben, sonst werden sie nicht angenommen.

Bepflanzungen für Nützlinge (siehe auch oben „Info-Blatt Wild- und Honigbiene“)
Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und Schwebfliegen sind bei der Kontrolle von Schädlingen im Garten bedeutsam. Um die Nützlinge zu fördern, können Sie einen Blütenstreifen mit speziellen Nahrungspflanzen anlegen. Beliebte einjährige Blütenpflanzen sind Lein, Borretsch, Ringelblume, Sonnenblume, Lupine, Buchweizen, Phazelie, Mohn und Kornblume. Geeignete mehrjährige Arten sind Gelb- und Weißklee, Schafgarbe, Wegwarte, Wilde Möhre, Wiesenflockenblume und Johanniskraut.

Kaffeesatz gehört auf den Kompost
Kaffeesatz gehört nicht in den Mülleimer, sondern immer auf den Kompost. Er lockt Regenwürmer an, die den organischen Abfall in wertvollen Humus verwandeln. Tipp: Blumenerde wird lockerer, wenn man sie mit etwas Kaffeesatz vermischt.

Kompost umsetzten
Der Komposthaufen wartet noch darauf, umgesetzt zu werden. Mischen Sie dabei auch das über den Winter neu gesammelte Material unter. Achtung: Der Komposthaufen darf nicht zu nass (gegebenenfalls abdecken), aber auch nicht zu trocken sein (in diesem Fall gießen).

Bodenverbesserung
Verzichten Sie im Frühjahr auf das Einarbeiten von Torf zur Bodenverbesserung. Der eigene Kompost oder Produkte wie Rindenhumus enthalten im Vergleich zu Torf mehr organische Substanzen und Mineralstoffe. Damit leisten Sie zudem einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Torfmooren.

Weitere nützliche Informationen finden Sie auf der Seite „OGV-Gartentipps“.
Schauen Sie rein und empfehlen Sie uns weiter!

 Vorschau auf interessante Ausstellungen und Führungen:
 Botanischer Garten München – Nymphenburg:
Programm der jeweiligen Führungen und Ausstellungs-Highlights siehe unter „Links“ Botanischer Garten München
Der Botanische Garten ist wieder geöffnet.            FFP2-Maskenpflicht gilt auch auf dem Gartengelände.

Sonntag 20. Juni:     
Blüten und ihre Besucher
                                           Führung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren mit Frau Dipl.-Biol. Gertraud Beck
                                           Treffpunkt 14:00 Uhr vor dem Gewächshauseingang
Die Führung findet nur statt, wenn es die aktuellen Corona-Regeln zulassen. Entsprechende Anmeldeinformationen werden kurzfristig bekannt gegeben.
 
Sonntag 27.Juni:    Pflanzen für Wild- und Honigbienen
                                         Führung mit Frau Dr. Ursula Kaupert
                                        Treffpunkt: 14 Uhr vor dem Gewächshauseingang
                                        Teilnahmeentgelt: 3 € pro Person, bei Frau Dr. Kaupert zu entrichten.
Die Führung findet nur statt, wenn es die aktuellen Corona-Regeln zulassen. Entsprechende Anmeldeinformationen werden kurzfristig bekannt gegeben.
Sonntag 4. Juli:     Fuchsien, die unbekannte Vielfalt
                                       Führung mit Frau Walburga Bergmaier
                                      Treffpunkt: 10 Uhr vor dem Gewächshauseingang
Die Führung findet nur statt, wenn es die aktuellen Corona-Regeln zulassen. Entsprechende Anmeldeinformationen werden kurzfristig bekannt gegeben.

Sonnenaufgang –  Sonnenuntergang   Maisach —->               Mai 2021 und Juni 2021
Quelle:  sunrise-and-sunset
                                              
                                                            1.Mai                  31.Mai.            1. Juni                  30. Juni
Sonnenaufgang                                                                       5:57 Uhr            5:20 Uhr         5:19 Uhr              5:19 Uhr
Sonnenuntergang                                                              20:27 Uhr         21:04 Uhr        21:05 Uhr          21:17 Uhr
Tageslänge                                                                             14:30 Std.          15:44 Std.       15:46 Std.           15:58 Std.
Tageslänge gegenüber  31. Mai .2021                                                                              + 2 Minuten         + 14 Minuten      

Astronomischer Sommeranfang: Sonnenwende
Bei der Sonnenwende am 21.Juni 2021 erreicht der subsolare Punkt – also der Ort, über dem die Sonne im Zenit (genau senkrecht) steht – seinen nördlichsten Punkt am nördlichen Wendekreis. Dieser Moment markiert auf der Nordhalbkugel der Erde den Beginn des Sommers nach astronomischer Definition und den längsten Tag des Jahres.


Die für Gernlinden-Nord gemessene Niederschlagsmenge je Monat, in Liter pro Quadratmeter :
(Private Eigenmessungen)
1 mm Niederschlag entspricht 1 l Wasser pro m². Dieses dringt – je nach Bodenart – etwa 1 cm weit ein. Wer die Wurzeln in 15 cm Tiefe versorgen will, muss also 15 l ausbringen, das sind 1,5 Gießkannen je m².